Nachhaltigkeit Weinflasche

Nachhaltigkeit Weinflasche

Nachhaltigkeit WeinGemeinsam für eine bessere CO²-Bilanz, Flasche für Flasche.

Nachhaltigkeit und die CO²-Bilanz ist in aller Munde. Auch wir im Weingut Kurt Bug setzen uns schon seit langem für einen schonenden und nachhaltigen Weinbau ein.

Daher wollen wir Euch in Erinnerung rufen, dass wir unsere leeren Weinfalschen gerne wieder zurücknehmen. Der Umwelt zuliebe lassen wir unbeschädigte Flaschen wiederaufbereiten – auch wenn es einfacher und günstiger wäre Neue zu kaufen. Wir geben die Flaschen zum Spülen ins Facettenwerk, eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung.

Hier werden die Flaschen von den Schraubverschlüssen oder Kapseln befreit, die Flaschen gespült und dabei auch die Etiketten entfernt. Damit dies möglich ist, verwenden wir nur Etiketten die auch ablösbar sind.

Die Herstellung der Glasflasche ist beim Weingenuss aktuell der höchste Verursacher von CO² bei der Weinproduktion. Und hier setzen wir an: die Flaschen wieder zu verwenden, mit dem Nachteil vielleicht ein paar Kratzer an der Flasche zu haben, hilft den CO²-Ausstoß zu verringern und dies in erheblichem Maß.

Also bringt einfach Eure leeren Falschen beim nächsten Einkauf mit und helft den CO²-Ausstoß zu verringern!

6 Comments

    1. Yvonne Bug

      Hallo,
      wir nehmen Sie natürlich auch gerne zurück. Leider steht der Rückversand der leeren Flaschen überhaupt nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen. In diesem Fall empfehlen wir, entweder die Flaschen weiterhin über die Altglassammlung zu entsorgen, oder sie beim nächsten Besuch im Rheingau mitzubringen.
      Wir freuen uns, dass unser Beitrag so engagiertes Interesse geweckt hat!

    1. Yvonne Bug

      Ja, ein Kratzer kann schon mal vorkommen. Aber wir haben auch noch paar Flaschen in der ursprünglichen blau-grünen Farbe der Rheingauer Flöte. Und diese werden wir auch in diesem Jahr wieder befüllen. 😉

  1. Jürgen Hoffmann

    Zum Thema Nachhaltigkeit von Weinflaschen gibt es eine prämierte Bachelor-Arbeit vom Mai 2018 von Philipp Braun, Ludwigstr. 151, 67483 Edesheim, Studienrichtung Weinbau & Önologie an der Hochschule Geisenheim, aus der ich gerne zitiere:
    Aus ökologischer Sicht fällt der Vergleich zwischen Einwegflaschen und Mehrwegflaschen eindeutig aus. Ein 90-fach höherer CO2-Ausstoß und ein 30-fach höherer Wasserverbrauch bei der Produktion von Neuglas zeigt den Vorteil von Gebrauchtglas. Zwar
    müssen auch Mehrwegflaschen erst einmal produziert werden, diese jedoch dann nach
    einer Füllung zu entsorgen, ist paradox. Gerade die Verbände, welche sich auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz konzentrieren, haben hier deutlichen Nachholbedarf. Die vom
    FAIR and GREEN e.V. gezeigte Herangehensweise kann als zukunftsweisend betrachtet
    werden. Es soll keine Diskussion ausgelöst werden, die dem Verbraucherimage der
    Weinbrache in Bezug auf Umweltschutz schadet. Die Betriebe dürfen sich nicht ungewollt als Umweltsünder positionieren, trotzdem sollte in allen Produktionsschritten
    stets eine selbstkritische Haltung dem eigenen Handeln gegenüberstehen. Bei der Produktion eines Produkts, dessen Güte einzig und allein durch seine Umwelt beeinflusst
    wird, sollte die Umwelt ein nicht zu vernachlässigender Faktor sein.

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